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Coelogyne pandurata

Coelogyne pandurata
Arzneimittelprüfung von Feltes und Neuhöfler
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Coelogyne pandurata (Orchidaceae)
Schwarze Orchidee, Borneo
AMP von Feltes und Neuhöfler

Hersteller: Robert Müntz
Tinktur nach HV 3a, HAB 2003
Remedia Homöopathie

 

Prüfer 1, 42 Jahre, Einnahme der C30 (Mittel unbekannt)

Donnerstag, 12.06.03
14.00 Uhr: Einnahme C30
22.30 Uhr: Einnahme C30

Danach ins Bett. Beim Einschlafen komisches Bild vor Augen.

Traumbild: Ich denke mir, wie wohl ein Mischwesen aus Mensch und Schwein aussehen würde und habe das dann vor Augen, so ein Mensch mit einer Schweineschnauze. Erinnert mich irgendwie an Miss Piggy.

Traum: Bin mit mehreren Leuten irgendwo in den Bergen unterwegs und wir mieten ein Appartement. Hinter den Appartements befinden sich hohe Felswände. Jeder hat vor seinem Zimmer so was wie einen kastenförmigen Auslauf (erinnert mich komischerweise so im Nachhinein an Schweinebuchten), und zwar so, dass die Begrenzungen aneinander treffen. Weiter vorne befindet sich eine Schlucht. Alle meinen nur, dass Balkon oder Terrasse (also die „Schweinebuchten") nicht gerade viel Platz hätten. Ich gehe raus und entdecke, wie man die „Buchten" aufmachen kann, so dass sie alle verbunden sind und wir viel mehr Platz haben. Auch kann dann jeder mal vorne an die Schlucht gehen, was die anderen auch machen, und runtergucken. Ich war aber anscheinend schon vorher da und gucke mir an, wie die anderen dahin gehen, warne sie und sage ihnen, dass sie aufpassen müssen, nicht zu weit nach vorne zu gehen, weil die Schlucht sehr tief sei und sie dann abstürzen könnten. Nachdem sie nun alle runtergeguckt haben, rufe ich sie, sie sollten zurückkommen, was sie dann auch hüpfender Weise tun, das heißt, alle hüpfen zurück.

Sonderlich: Dass alle zurückgehüpft kamen, fast wie Känguruhs.

SV: Gefühle im Traum? Dass die Leute aufpassen müssen, dass sie nicht runterfallen. Ansonsten einfach Neugier. Es ging darum mehr Auslauf zu haben und einen guten Platz zu haben, um besser sehen zu können.

 

Freitag, 13.06.03

7.00 Uhr: Kriege die Augen kaum auf, völlig zusammengeklebt.

8.30 Uhr: Einnahme C30

13.30 Uhr: Einnahme C30

19.00 Uhr: Will auf dem Balkon noch etwas aus den kleinen medizinischen Schriften lesen, lasse ich aber denn doch bleiben, geht nichts mehr in Kopf rein, wahrscheinlich wegen des schwülen Wetters. Stattdessen ratze (schlafe) ich noch so eine Viertelstunde.

Besondere Erlebnisse: Entdecke am späten Abend einen Marder, der zwischen 2 Autos rumläuft und dann verschwindet. Ein Bekannter geht hin um ihn zu verscheuchen, meint dann aber, weil der Marder nicht mehr zum Vorschein kommt, der habe sich in den Motor verzogen.

SV? Noch nie einen Marder in Riegelsberg gesehen, der läuft einfach an der Hauptstraße entlang.

Zuhause muss ich in der Nacht auf die Toilette gehen, Stuhlgang (sehr ungewöhnliche Zeit).

 

Samstag, 14.06.03

12.30 Uhr: Liege auf dem Balkon und sonne mich ein wenig. Dabei in kurzen Abständen plötzlich und sehr heftig so ein drückender Stich die Linie von rechts oben auf dem Scheitel bis in Mitte des Gehirns entlang, hält so 5 Minuten an.

Traum im Mittagsschlaf: Eine Bekannte und ich gehen im Wald wandern. Wir gehen einen Weg berghoch, der an einer Hütte rauskommt. Meine Bekannte ist ganz erstaunt, dass es hier so eine Hütte gibt, mir kommt sie bekannt vor und ich weiß, dass wir da letztens bei unserer Wanderung auch vorbeigekommen sind, also sind wir jetzt eine Abkürzung gegangen.

Die Hütte ist aus Stein, also keine Holzhütte und am auffälligsten in Erinnerung die grünen Fensterläden aus Holz, wobei die aber nicht zu waren. Blick von unterhalb der Hütte zu ihr hoch.

Assoz.: Ich bin letztens tatsächlich mit meiner Bekannten wandern gegangen und wir kamen auch an einer Hütte vorbei, wobei die total baufällig war. Die im Traum war eigentlich gut erhalten.

Nach dem Traum muss ich erst mal auf die Toilette, wieder Stuhlgang (sehr ungewöhnlich, auch auffällig die kurzen Abstände, nachts, morgens und jetzt wieder).

16.45 Uhr: Beim Autofahren in der Stirn über dem linken Auge ganz kurz wie so ein Stich mit etwas Heißem, ein heißer Stich.

17.00 Uhr: Hunger, mache mir etwas zu essen (ungewöhnliche Zeit).

19.00 Uhr: Schon wieder starke Müdigkeit und es fällt schwer, selbst leichte Literatur zu lesen, mache es wie gestern, eine Viertelstunde ratzen (schlafen). Nur im Gegensatz zu gestern anschließend immer noch müde.

Abends schon wieder Hunger, esse nach dem normalen Brot noch Chips und Salzstangen, muss dann irgendwann aufhören, obwohl ich noch weiter essen könnte.

Nachts ziemlich ruhelos, wache öfter auf und kann dann schlecht wieder einschlafen. Habe auch wieder Hunger, stehe aber nicht auf, um etwas zu essen, sage mir, dass ich eigentlich gar keinen Hunger haben kann.

Traum: Glaube, irgendwas von islamischem Fastenmonat Ramadan, dass man da kein Schweinefleisch isst.

Traum: Will mit einem Bekannten auf dem Sportplatz 1.FCS gucken gehen. Dazu werden wir mit einem Gefährt (wie so ein kleiner, offener Wagen beim Golfspielen) vom Kassenhäuschen ab hingefahren. Der Fahrer fährt genau da hin, wo wir noch ein bisschen Platz haben. Der Fahrer steigt aus und vergnügt sich mit seiner Beifahrerin an einem Stand mit so was wie einer Rostwurst (kann es nicht genau erkennen). Sie stecken also so wie mit dem Zeichen größten Vergnügens die Köpfe zusammen und knabbern an der Rostwurst oder Ähnlichem.

Dann gibt mir mein Bekannter auf einer ovalen Platte, die so etwa handgroß ist und von einer niedrigen Erhöhung umgeben ist, aus Glas oder wenigstens etwas Durchsichtigem besteht, etwas Essbares, eine weiße Masse. Diese muss noch mit einem Löffel vermischt werden. Dann meint er, wer wohl als Erster fertig ist. Ich vermute, dass diese weiße Masse scharf ist, weil ich bemerke, dass er anschließend noch so etwas wie Tequila trinken will, erinnert mich daran, dass man vor dem Trinken von Tequila ja auch noch etwas gegessen hat (erst beim Aufschreiben fällt mir ein, dass das ja Salz war, was man aufgelutscht hat). Dann versuchen wir, das Ganze wettkampfmäßig zu essen. Ich stecke mir den Löffel in den Mund, Riesenportion drauf, so dass die Backen aufgeplustert sind. Tatsächlich bin ich eher mit Essen fertig als er. Bemerke aber, dass meine Platte nicht ganz leer ist. An den Wänden und in den Ecken hängt immer noch das weiße Zeugs, das wie Quark aussieht, aber nicht, wie ich vermutete, einen scharfen Geschmack hat, sondern eigentlich gar keinen. Bei ihm ist noch so ein rötlicher Schein in dem Zeugs, vielleicht hat er da noch zusätzlich etwas drin, vielleicht Chilipulver. Nun ist mein Bekannter auch fertig. Eigentlich hat er ja gewonnen, trotzdem versuche ich noch schnell, das restliche Zeugs aufzuessen. Er meint dann, er hätte damit schon mal einen Preis gewonnen und tatsächlich verkündet eine Stimme, dass er gewonnen hat. Ich weiß aber nicht, was jetzt der Preis war, vielleicht ging es darum, einen besonders guten Platz beim Fußballgucken zu bekommen.

Assoz.: Anscheinend ging es hier ums Essen. Am merkwürdigsten fand ich diese weiße Masse, die wie Quark ausgesehen hat und dass sich Fahrer und Beifahrerin zusammen an so etwas wie einer Rostwurst richtig vergnügten.

SV? Schweine fressen auch um die Wette. Es geht darum: fressen wie die Schweine - mit richtigem Wollustgefühl - oder „verfressenes Schwein".

 

Sonntag, 15.06.03

Kriege wieder kaum die Augen auf, hält ziemlich lange an, wie verklebt, selbst jetzt noch beim Aufschreiben. Dabei so ein Spannungsgefühl um die Augen. Beim Spazierengehen mache ich einen Test: Mache die Augen ganz fest zu und merke dann, dass die Lider lange brauchen, um wieder von alleine aufzugehen. Wie als würden sie zusammenkleben.

Im Mittagsschlaf Traum: Bei einem Fußballspiel steht es 2:1 für die gegnerische Mannschaft. Der Stürmer steht plötzlich allein vor dem Torwart, der Torwart wird riesengroß und das Tor immer kleiner. Behält er die Nerven? Sehe es schon morgen in den Schlagzeilen, Stürmer überwindet Torwart in letzter Minute. Tatsächlich hat man das Gefühl, der Stürmer ist abgezockt genug und wird das Tor schießen. Alles sehr spannend.

Assoz.: Vom Gefühl her wie so Nervenkitzel, spannend, wird er es schaffen oder nicht, wobei eigentlich klar ist, dass er es schaffen wird, dass der Ball doch im Tor landen wird. Interessant, die Verknüpfung: Das war halt spannend und ich hatte Spannungsgefühl um die Augen heute morgen.

Gegen 19.00 Uhr wieder Müdigkeit beim Lesen. Beschließe, es wieder mit leichter Literatur zu versuchen. Hat auch keinen Sinn, die Augen fallen einfach zu, also ratze (schlafe) ich wieder eine Viertelstunde, danach okay.

Die Nacht Schwierigkeiten beim Einschlafen. Wieder sehr unruhiger Schlaf, oft erwacht.

Viel geträumt, aber nur noch behalten, dass es bei dem einen Traum wieder ums Fußballspielen ging. Vielleicht hat Fußballspielen auch mit „Auslauf" zu tun und das andere Element halt „Spiel" und „spannend".

 

Montag, 16.06.03

12.30 Uhr: Leichter Kälteschauer, als ich aus dem Haus im Freien bin, ungewöhnlich, weil es auch ziemlich warm ist.

18.00 Uhr: Spannen um die Augen.

21.30 Uhr: Leicht drückende Kopfschmerzen zwischen Stirn und Scheitel, in der Mitte, vielleicht ein paar Minuten.

Den ganzen Abend schon kalte Füße, laufe zwar barfuß rum, aber trotzdem ungewöhnlich, kriege normal nur ganz selten kalte Füße. Werden erst wieder warm, als ich so gegen 23.30 Uhr im Bett liege.

 

Dienstag, 17.06.03

Wache um 05.15 Uhr auf, kann dann nicht mehr schlafen und beschließe um kurz vor 6 aufzustehen.

Kurz nach dem Aufstehen eiskalte Hände, genauso ungewöhnlich wie gestern die kalten Füße.

Besonderes Erlebnis: Entdecke im Badezimmer einen kleinen schwarzen Käfer und will ihn raussetzen. Tue ihn auf einem Blatt Papier das Fenster raus, dann rollt er aber das Dach runter. Der wird nicht mehr lange leben, so wie der runtergekollert ist, auch wie sich das angehört hat, wie so ein kleines Steinchen, habe Befürchtung, dass er auf Rücken gelandet ist. Gefühl: Schlechtes Gewissen, wollte ihn eigentlich nur raussetzen, ihm aber nicht weh tun.

Die Hände werden erst später beim Fahrradfahren so gegen 8.30 Uhr so langsam warm.

Im Verlauf des Morgens einmal ein ganz starkes Kitzeln im Hals rechte Seite. Konnte kaum sprechen, starker Hustenreiz, um dieses Kitzeln wegzukriegen und Tränen in die Augen bekommen (ungefähr so 2-3 Minuten).

21.45 Uhr: Leicht drückende Schmerzen in rechter Schläfe (kurz anhaltend).

22.30 Uhr: Druck in der Nasenwurzel. Ein paar Minuten später plötzlich ziehender Schmerz links neben dem Brustbein am Herzen entlang und rechts neben dem Brustbein (beides läuft parallel).

Ein Wort, das mir jetzt permanent im Kopf rumgeht beim Einschlafen (wieder so im Halbschlaf) ist Syphilis, die Lustseuche (wobei wir mal wieder beim Thema Schwein wären).

Assoz.: Einmal wieder Thema „Schwein", da das Wort Syphilis auch vom Wort sys = Schwein herkommt. Das andere, vielleicht noch von der letzten Anamnese herrührend, dem Typ seine früheste Erinnerung war ja, dass er kaum stehen könnend, mit einer Puppe vögelt.

SV: Tagsüber Neuanamnese gemacht, dachte bei der Symptomatik des Patienten an Syphilis, die Lustseuche.

Traumbild: Eine Straßensperre, wie so Eisenbahnschranke, in Püttlingen, an der Sparkasse, wo man mit dem Fahrrad weiter nach Riegelsberg fährt. Sehe die Schranke erst perspektivisch etwas zur Seite verschoben, wenn man sie weiter dreht, dann versperrt sie genau den Fahrradweg von Völklingen nach Riegelsberg.

SV? Wie eine Schranke, die nicht hoch und runter geht, sondern sich quer vorschiebt. Gefühl? Ein Hindernis auf dem Weg nach Hause.

Traumbild: Sitze in der Praxis im Arbeitszimmer und sehe, wie 2 Leute jemanden im Rollstuhl in der Einfahrt in Richtung Garage tragen.

Assoz.: Parallele zu dem Thema „Auslauf" - auf der anderen Seite „gelähmt".

SV Rollstuhl wird getragen? Ist noch Verstärkung von gelähmt, im Rollstuhl kann man sich ja noch bewegen. Passt auch zu Syphilis, Syphilinum hat ja Furcht vor Lähmung.

Kurz danach so schnelles Pulsieren in der Stirn, links, über dem Auge, wie als wenn es in der Haut wäre.

Traumbild: Ich soll eine Schüssel halten (oder bekomme sie von jemandem überreicht), fällt mir aber runter und sie zerbricht mit einem lauten Knall. Schaue mich schuldbewusst um.

Assoz.: Der Käfer ist mir auch runter gepurzelt und ich hatte ein schlechtes Gewissen.

Traumbild: Sehe auf meiner linken Hand einen roten Punkt.

 

Mittwoch, 18.06.03

Wache mit verklebten Augen auf und mit starkem Herzklopfen, das eine Zeitlang noch anhält, bin auch ziemlich erschöpft, kein bisschen ausgeruht. Gefühl, als hätte ich noch jede Menge und sehr intensiv geträumt, wovon bestimmt nicht alles angenehm war, das ich aber leider nicht mehr behalten habe. Außerdem fällt es mir schwer, wach zu werden, mich aus der Welt des Schlafes zu lösen. (Ich wollte erst schreiben: „mich aus der Welt der Träume lösen".)

Kurz nach dem Aufwachen wieder kalte Hände, was eine Zeitlang anhält.

Herzklopfen hält noch so ungefähr eine Stunde an.

Nach Kaffeetrinken Schweißausbrüche, Gefühl, mein Kreislauf spielt verrückt mit wiederum starkem Herzklopfen.

Danach beim draußen Sitzen Kälteschauer, die mit Schweißausbrüchen abwechseln, meine Umgebung kommt mir nicht wirklich vor. Gefühl, als hätte ich zuviel gekifft. Bin völlig überrascht von der Heftigkeit.

Schweißausbrüche erst später gegen 12.30 Uhr vorbei.

Nach Mittagessen wieder Schweißausbrüche, Herzklopfen auch noch.

Innerliche Ruhelosigkeit, wie überdreht (habe ich als mal gehabt, wenn ich zuviel Kaffee getrunken habe). Bin mir sicher, dass all diese Beschwerden vom Kaffee kommen.

15.00 Uhr: Stechender Schmerz am Herzen, kurz anhaltend. Herz klopft immer noch schneller und stärker als normal, was sich im Verlauf der nächsten Stunde normalisiert.

Seit dem Kaffee heute morgen verstärkte Lust zu rauchen, könnte ich exzessiv machen. Das ist typisch, wenn ich zuviel Kaffee getrunken habe. Nehme mich aber zusammen.

Abends hat meine Mutter ohne Anlass Durchfall mit Blähungen, die nicht abgehen und krampfartige Schmerzen. Gebe ihr noch mal Kali-c. C200, was bessert.

SV? Weiß nicht, ob das nicht mit der AMP zusammenhängt. Durchfall kam völlig ohne Anlass. (Eltern wohnen im gleichen Haus.)

Traumbild: Bin irgendwo in Gesellschaft (Fete?) am masturbieren. Dann sehe ich bei einer nackten Frau, dass sie einen Penis hat. Wundere mich zuerst, denke dann aber, klar, wie sollte sie denn sonst auch pinkeln.

Assoz.: Kommt mir vor wie in kindlicher Phase, in der man den Unterschied zwischen Mann und Frau noch nicht begriffen hat. Außerdem wieder „Mischwesen", auf eine andere Art wie im ersten Traum, hier Mischwesen im Sinne von Zwitter.

Träume von Masturbieren, kommt mir gerade wieder die „Lustseuche" in den Sinn. Komischerweise werde ich im Moment auch von lauter Frauen eingeladen, die sich mal mit mir treffen wollen.

Traum: Bin in Hamburg mit mehreren Bekannten. Flutwarnung. Ich gehe mit einer Bekannten spazieren, natürlich noch am Hafen, der aber aussieht wie ein Strand am Meer. Dann sehen wir mehrere Leute vor der Welle, die da ankommt, flüchten. Wir flüchten auch, sehen die Welle kommen, riesengroß, höher als ein Haus, denke noch, meine Güte, ist die hoch, sie erwischt uns und rollt über uns weg. Gefühl: Angst, jetzt ist es vorbei, Todesangst. Bin dann unter Wasser, als ich wieder auftauche, ist kurz vor mir eine Brücke, so Bogenbrücke, schwimme dorthin, gehe auf die Brücke und sehe, dass Hamburg zwar überschwemmt ist, dass es aber doch nicht so schlimm ist, wie man sich das nach der hohen Welle vorgestellt hat. Diese Bogenbrücke ist mit ihrem einen Ende im Wasser, mit ihrem anderen Ende mündet sie an trockenem Land.

Assoz.: Hamburg verbinde ich mit einer früheren Bekannten, mit der ich mal eine Affaire hatte. Träume von Überschwemmungen oder hohen Wellen hatte ich schon mal. Bedeutet für mich einfach Gefahr, dass man weggespült wird, Emotionen einen überrollen. In Verbindung mit dem ersten Traumbild und mit der Assoziation von Hamburg, wahrscheinlich von sexuellen Gefühlen überrollt.

Zweites Element, dass es zwar überschwemmt ist, aber nicht so schlimm, und dass ich auf eine Brücke komme, die an trockenem Land endet, könnte bedeuten, dass mich zwar die sexuellen Gefühle überrollt haben, dass es aber erstens gar nicht so schlimm ist, und ich dann wieder festen Boden unter die Füße bekomme.

Traum: Befinde mich mit mehreren Bekannten im Urlaub. Es gibt dort nur eine Bahn, mit der man auf einen Aussichtspunkt kommen kann, die auch durch unwegsames Gelände fährt. Ich bin aber auch mit Auto da (Auto haben sich Vater und ich geteilt, weil wir nicht zwei Autos brauchen). Irgendwann fahre ich alleine los, um die Umgebung zu erkunden, will dann das Auto irgendwo abstellen, um zu Fuß weiterzugehen. Parke mein Auto aber nicht auf einem öffentlichen, bewachten Parkplatz, sondern irgendwo an einer Ecke am Straßenrand, wobei bei unserer Ankunft darauf hingewiesen wurde, dass man das nicht sollte, weil hier viel geklaut wird. Lasse das Auto dann zwei Tage stehen.

Tatsächlich suche ich irgendwann mein Auto, ist nicht mehr an der Stelle, überlege noch, ob ich eine Anzeige machen soll, frage dann aber noch eine Bekannte, die mir sagt, dass mein Auto da und da stehen würde, würde aber übelst zugerichtet sein (so, als hätten die Leute, die das geklaut haben, bei oder nach ihrer Ausflugstour es irgendwie beschädigt). Denke, ach du Scheiße, das hast du jetzt davon, dass du es nicht auf dem bewachten Parkplatz abgestellt hast, muss ich mir bestimmt Vorwürfe von Vater anhören.

Gehe dann zu dem beschriebenen Platz, der sich an einer total unwegsamen Stelle befindet, wo es über Geröll und Felsen geht, denke noch, kein Wunder, dass das Auto nicht heil geblieben ist. Dann stehe ich vor dem Auto und wundere mich, dass es gar nicht so ist, wie es beschrieben wurde, ist überhaupt nicht beschädigt. Gefühl: Erleichterung, noch mal Glück gehabt, sozusagen ein Stein vom Herzen gefallen.

Assoz.: Wieder so Thema, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist, wie es aussieht. Irgendwo scheint es so zu sein, als wäre das Auto total beschädigt, vielleicht sogar so, dass man nicht mehr damit fahren kann. Letzten Endes stellt sich aber heraus, dass nichts beschädigt ist, dass es genauso wie vorher aussieht.

SV Vorwürfe von Vater in Zusammenhang mit beschädigtem Auto? Ist nicht ungewöhnlich, aber in der AMP war schon vorher, dass was kaputt ging (Schüssel, Käfer) und ich ein schlechtes Gewissen hatte.

SV: Mir kommt gerade noch eine Erinnerung an einen Traum: Musste umsteigen vom Bus in eine Bahn in einem spanischem Dorf. An einen Platz gefahren, der irgendwo oben gelegen hat. Dann ging es wieder runter mitten in die Stadt rein, ich glaube, ich wollte dort zu einer Amüsiermeile, so wie Reeperbahn.

 

Donnerstag, 19.06.03

Den ganzen gestrigen Nachmittag und Abend, auch heute morgen noch geht mir dauernd eine Melodie im Kopf rum. Kommt auch schon mal vor, dass mir eine Melodie eine Zeitlang im Kopf rumgeht, aber nicht so lange und so penetrant. Kann es irgendwie nicht abschalten.

Melodie geht so langsam weg bei Gespräch mit Supervisor (gegen 12.00 Uhr), anscheinend, wenn ich mich auf etwas stark konzentriere.

13.30 Uhr: Nach dem Mittagessen kalte Füße, werden erst ganz langsam beim Mittagsschlaf warm. Dieser erfrischt mich nicht wie sonst, wache nach einer Viertelstunde ziemlich erschöpft und mit Herzklopfen auf, das noch eine Weile anhält.

15.45 Uhr: Im linken Fuß in den Zehen so ein paar Mal kleine Stromstöße, wie so kleiner elektrischer Strom.

Später im Eiscafé Schweißausbruch. Dasselbe später beim Pizzaessen.

Traumbild: Ein runder Tisch (der aber oval geformt ist, wie so ein Ei), der an eine Sitzbank stößt, die längs an einer Wand entlang führt. Ich quetsche mich in die Ecke, Stühle (alles aus Holz) müssen gerückt werden, damit auch alle an den Tisch passen. Gefühl: Beengt, nicht genügend Platz.

Traum: Bin in Urlaub in Soest. Ein befreundetes Ehepaar empfängt mich und meint, das würde jetzt ja gut passen, heute Abend wäre der Auftritt von „Gold" (Musikgruppe). Überall stehen schon Autos. Die eine Straße, die ich mit dem Auto runtergefahren bin, scheint nach oben gesperrt zu sein. Die Gasse ist durch die parkenden Autos ziemlich eng, jedenfalls steht unten ein Schild, auf das ich aber nicht draufgucke, ich denke mir nur, dass das Hochfahren verboten ist. Da braust aber ein Auto doch noch hoch, ein anderes kommt in dem Augenblick runter, aber obwohl es so eng ist, schaffen sie es, vorbei zu fahren. Jetzt will ich aber wissen, was auf dem Schild steht, will wissen, ob der auch hoch fahren durfte. Aber auf dem Schild steht was anderes, nämlich dass es da und da noch Parkplätze gibt.

SV? „Gold" ist keine reale Musikgruppe.

Gefühl? Ich dachte, so ein Arschloch, dass der mit so einem Tempo da rauf fährt, so ein Verkehrsrowdie, ich war entrüstet.

Szenenwechsel: Ich nehme dann meine Bekannten und noch jemanden im Auto mit, suche einen Parkplatz. Ich fahre dann durch eine enge Gasse, wo am Ende noch Parkplätze sind, alles leer, kein einziges Auto steht da. Mein Bekannter meint aber, das wäre noch zu weit weg. Also drehe ich und probiere eine andere Straße aus, die leicht nach oben führt, wo man aber dann mit dem Auto nicht weiter kommt, weil am Schluss von der Straße Treppen weiter nach oben führen. Dann machen wir es wie die Feuersteins, statt auf den Rädern zu rollen, wird das Auto von innen angehoben und wir gehen mit dem Auto einfach zu Fuß die Treppe hoch. Am Ende der Treppe geht es aber nicht mehr weiter. Nebenan befindet sich eine Kirche. An einer Begrenzungsmauer hat man einen schönen Ausblick. Jetzt wieder zurück.

SV? Praktische Lösung: eigentlich geht es nicht mehr weiter, aber dann kommt eine verblüffende Lösung.

Bildwechsel: Befinde mich im selben Traum auf einer Art Dach, so einem Flachdach, das ist ein guter Platz, um die Gruppe zu sehen, es befinden sich auch schon mehrere Leute da. Da kommt meine Bekannte und lehnt sich an mich, umschlingt mich heftig und wir stehen wie ein Liebespaar da. Ihrem Mann scheint das gar nichts auszumachen, es scheint selbstverständlich zu sein. Ich denke, na ja, wenn das keinen stört, ist das wohl okay und genieße die körperliche Nähe.

SV? Diese Frau wollte in der Trennungsphase von ihrem Mann mit mir was anfangen, was ich in letzter Instanz dann doch abgeblockt habe. Ich konnte sie zwar gut leiden, sie war mir ziemlich sympathisch, aber keine tieferen Gefühle. Natürlicherweise auch aus moralischen Gründen, ich kann nicht mit einer Frau fremdgehen und ihr Mann ist guter Freund von mir.

Da fällt mir dazu ein, dass ihr Mann hochgradig eifersüchtig auf mich war. Hier im Traum ist es ja so, dass es ganz offen ist, dass es keinen zu stören scheint. D. h. ähnliches Prinzip: verblüffende Lösung. Oder: Art Schamlosigkeit, die keinen zu stören scheint.

Bildwechsel: Jetzt hat „Gold" endlich angefangen. Denke, die sind besser, als ich gedacht habe, hatte erst gedacht, so Null-Acht-Fuffzehn-Band. Höre eine Weile zu.

Bildwechsel: Jemand geht auf einen Parkplatz und will in dieses Glashäuschen, in dem man bezahlen muss, rein. Ist aber mit mehreren Gängen so wie so Schneckenhaus, spiralig, aufgebaut. Man muss durch mehrere Gänge gehen, wobei man dem Innenraum dabei immer näher kommt. Um nun in diesen Innenraum zu kommen, muss man zum Schluss durch eine Glastür, die aber abgeschlossen ist. In dieses Häuschen soll man auch nicht rein gehen, das ist verboten, d. h. der Typ will da wohl einbrechen, will wohl die Kasse klauen. Seltsamerweise steht er draußen vor diesem Innenraum und schließt irgendwie von innen auf (langt mit einem langen Arm nach innen?). Die Tür öffnet sich ein bisschen, wobei jetzt wohl irgendwo Alarm ausgelöst wurde. Der Typ flüchtet. Er hat draußen noch einen Kumpan, sie flüchten zu zweit und werden von den Wächtern verfolgt.

Bildwechsel: Die beiden Flüchtenden befinden sich in einer Dachwohnung mit schrägen Wänden und in einer dieser Wände ist ein Dachfenster. Die Verfolger sind schon bedrohlich nahe, stehen vor der Tür und brechen diese auf. In dem Moment sieht man, wie einer von den zwei Verfolgten so etwas wie Schaumstoff, Schaumgummi, Daunen, keine Ahnung, auspackt, den anderen packt und mit einem wohligen Aufschrei stürzen sie sich rückwärts aus dem Fenster, den Verfolgern entkommen. Man hört noch behagliche Ausrufe, als würde es ihnen Spaß machen, sich da raus zu stürzen. Ich denke, na, ob die sich da mal nicht getäuscht haben, woher wollen die wissen, ob sie auch genau mit dem Schaumstoff oder sonst was unten auf dem Boden aufkommen, kann ja genauso gut sein, dass sie mit dem Körper aufkommen.

SV? Wieder eine verblüffende Lösung.

Das Sonderlichste war das komische Material: kann das gar nicht beschreiben, weiß nur, dass es irgendwas war, was diesen Aufprall auf dem Boden dämpfen soll.

Mit wohligem Aufschrei sich in die Tiefe stürzen - erinnert mich an Bungee-Springen. Gefühl, für mich selbst wäre mir das zu gefährlich. Nervenkitzel wie bei Bungee-Springen, es gibt da auch nie 100%ige Sicherheit.

 

Freitag, 20.06.03

Wache mit verklebten Augen auf. Und schon wieder diese penetrante Melodie im Kopf heute morgen.

Den ganzen Morgen wieder verstärkte Lust zu rauchen, muss mich zusammennehmen, damit ich nicht permanent am rauchen bin, funktioniert ab dem Mittag auch gut, habe auch kein Verlangen mehr danach. (Hätte exzessiv rauchen können, normal ist das nur so in Gesellschaft.)

Gegen 11.30 Uhr kleine abgesetzte Stiche in der Gegend der obersten Rippen rechte Seite.

Sage gegen Mittag Verabredung ab und beschließe, heute Abend gemütlich zuhause zu bleiben. Funktioniert aber nicht, gegen Abend totale innere Unruhe, die mich fast in Gesellschaft treibt, kann gar nicht allein zuhause bleiben.

Lese vor dem Weggehen noch Videotext, zu meiner Überraschung Bericht über einen mutmaßlichen Einbrecher, der auf der Flucht vor der Polizei auf ein Dach geklettert ist und damit droht, sich herunterzustürzen. Erinnert mich an den Traum letzte Nacht.

 

Samstag, 21.06.03

Direkt nach dem Aufwachen wieder eine Scheißmelodie im Kopf, scheint die Melodie zu sein, die ich als letztes gehört habe.

Nach Mittagessen beim Hinlegen kurzer Stich im Herz. Kurz danach Stich im Ballen der mittleren Zehe im rechten Fuß, kurz danach Stich im Ballen der große Zehe des linken Fußes.

Im Mittagsschlaf Traumbild: Sitze mit mehreren Leuten in einem Boot und wir rudern mit kräftigen Schlägen. Geht wohl um einen Wettkampf.

SV? Wohl Traumsprichwort: "Wir sitzen alle in einem Boot." Und Thema Wettkampf.

Habe im Moment auch das Gefühl, bin kräftig am Rudern, um mich über Wasser zu halten, um nicht von Wellen überrollt zu werden. Von Emotionen überrollt zu werden (von irgendwelchen Emotionen). Komme mir die letzte Zeit recht rührselig vor. Muss mir z. B. nur Sequenzen anschauen, die bisschen sentimental sind, ob im Buch, oder Film, oder Musik, dann ergreift mich das, mit Gefühl da kommen Tränen. Das kenne ich in dieser Form nicht.

Musikempfinden ist insgesamt kräftig gesteigert, wie wenn man kifft.

SV: Rudern, um nicht überrollt zu werden? Es geht mir am besten, wenn ich was schaffe.

15.00 Uhr: Beim Spazierengehen kommt das Gefühl hoch, eigentlich ein Einzelgänger zu sein, nirgendwo dazuzugehören. Gefühl ist bekannt, hatte ich als mal, egal, in welcher Gesellschaft ich mich bewegte, irgendwo das Gefühl, hier passe ich eigentlich gar nicht rein, die anderen sind eh anders als ich, das hatte ich aber schon ewig nicht mehr.

SV? Damit verbunden Gereiztheit und Unzufriedenheit mit mir. Normalerweise fühle ich mich beim Spazierengehen eins mit der Natur. Gewisses Isolationsgefühl.

16.30 Uhr: Immer noch keinen Stuhlgang gehabt (ungewöhnlich, normal direkt morgens, vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich erst um 6.00 Uhr morgens ins Bett bin).

Nach dem Spaziergang lege ich mich ein bisschen hin, da kommt im Traum (an den ich mich aber nicht erinnere) der Gedanke: „Und noch ein Werteverbot."

SV? Verbote schon vorher Thema. Wenn ich an Situation mit dem befreundeten Ehepaar denke, ist es für mich ein Wert, nicht in bestehende Beziehungen einzubrechen. Weil da gewisse Schamlosigkeit rauskommt. Werte und Moral, bei Schamlosigkeit sind die einfach egal.

18.00 Uhr: Kleiner Stuhlgang (ungewöhnliche Zeit und ziemlich wenig).

19.00 Uhr: Wie gestern so innere Unruhe, die einen in Gesellschaft treibt (sehr ungewöhnlich, normal kann ich es gut zuhause alleine aushalten), beschließe trotzdem, hier zu bleiben.

Schon eine ganze Zeitlang kalte Füße.

21.15 Uhr: Schnelles Pulsieren in der Haut der Stirn, links, einige Sekunden.

Gehe gegen 23.00 Uhr ins Bett und wache kurz nach 1.00 Uhr auf, kann dann nicht mehr einschlafen, bis es hell wird. Rumgewälzt, und Melodie ging wieder im Kopf rum.

 

Sonntag, 22.06.03

Wache mit verklebten Augenlidern auf und irgendwie ziemlich erschöpft und zerschlagen. Auch diese Scheißmelodie ist wieder da, aber nicht mehr so stark wie die Tage zuvor, scheint am Abflauen zu sein.

Innere Gereiztheit, bin auch ziemlich unzufrieden mit mir ohne Grund.

17.45 Uhr: Drückender Schmerz im rechten Augapfel, schon eine Zeitlang (bin gerade am Lesen).

18.00 Uhr: Leichtes Schwindelgefühl beim Lesen, kaum bemerkbar, kurz. Anschließend esse ich etwas, habe schon die ganze Zeit Hunger (wiederum ungewöhnliche Zeit).

19.00 Uhr: Wieder Müdigkeit, kann die Augen kaum aufhalten, ratze (schlafe) 10 Minuten, danach okay.

Beim Tagesschau gucken geht Fernseher kaputt, Bildröhre im Eimer.

Schlechter Schlaf, werde dauernd wach und es dauert dann eine Zeitlang, bis ich wieder für kurze Zeit einschlafe.

 

Montag, 23.06.03

Werde mit verklebten Augenlidern wach (gegen 6.00 Uhr durch Donnergrollen).

Nachdem ich schon eine Zeitlang wach bin, kommt wieder diese blöde Melodie, aber noch schwächer wie gestern, habe das Gefühl, es ist am Abflauen.

Stimmung: Im Gegensatz zu gestern normal.

08.15 Uhr: Beginne langsam, kalte Füße zu kriegen.

12.45 Uhr: Stich unter dem linken Zeh am linken Fuß, vorne, kurz danach mehrere Stiche im rechten Oberschenkel hinten, kurz unter dem Hintern.

13.15 Uhr: Beim Essen Stich unter dem Ballen der mittleren Zehe linker Fuß, kurz danach heftiger Stich im Nagel des Ringfingers der linken Hand, fühlt sich an wie in Außenseite des Nagels.

Traumbild im Mittagsschlaf: Sehe einen Mann und eine Frau (unbekannt) am Tisch in einem Restaurant in einer Kurve sitzen, der Ober bringt gerade grünen Salat. Sonst ist kein Essen zu sehen. Die beiden scheinen irgendwie verheiratet zu sein (keine Ahnung, woran ich das erkenne, ist nur so ein Gefühl).

SV? Das Ungewöhnlichste fand ich den grünen Salat, das war auch das eindrücklichste Bild, die einzige Dynamik, die im Traum drin war, der bringt grünen Salat.

23.15 Uhr: Nach dem Abendessen so gegen 20.30 Uhr starkes und schnelles Herzklopfen, leichte Verbesserung, also nicht mehr ganz so stark nach Obstessen gegen 22.30 Uhr.

2 Nächte hintereinander stehe ich jetzt schon auf und esse was (nasche ein Stück Käse).

Traum: Nur noch in Erinnerung, dass so eine Frau in einem Freudenhaus wohl alles tut, damit die Kunden zufrieden sind.

Traum: Die Wohnung in Soest, in der ich mal gewohnt habe, ist stark bewacht von Farbigen, die drinnen wie draußen stehen, mindestens 6-8, immer paarweise zusammen, so dass sie sich gegenseitig decken gegen eine Gefahr. Drinnen scheint auch so eine Art Freudenhaus zu sein. Gehe dann raus, draußen ist es sehr kalt, die Farbigen draußen sind sehr warm angezogen. Gehe ein Stück auf der Straße weiter und will neben dem Haus wieder zurück in die Wohnung gehen. Sehe noch eine Bekannte, die sich wohl mit ihrem Freund trifft, um auszugehen.

SV: Das Sonderlichste? Die stehen da so komisch aufgestellt, zu zweit, geben sich gegenseitig Deckung.

Freudenhaus - Prostitution - Farbige - Diskriminierung, sind Randgruppen.

Werde gegen 04.15 Uhr von Krähengeschrei und Vogelgezwitscher wach. Könnte gerade schon wieder was essen, lasse ich aber bleiben.

 

Dienstag, 24.06.03

Beim Aufschreiben leichte Kopfschmerzen, ganz kurz, im Kopf drin, von der Qualität vielleicht drückend.

8.30 Uhr: Auf der Fahrt zu Evelyn mit dem Fahrrad werde ich gestochen, anscheinend muss irgendein Vieh, Wespe wahrscheinlich, unter mein Hemd gekommen sein. Merke zuerst einen Stich, dann fahre ich mit der Hand dahin, dann noch ein Stich, dann merke ich, dass ich etwas in den Fingern habe und streife es ab. Schwillt leicht an und tut stechend-brennend weh, kühlen mit der Hand oder durch den Fahrtwind tut gut. Besonders beim Einatmen Schmerzen. Nachher beim Arbeiten kaum mehr spürbar. Auch so gut wie keine Schwellung mehr.

SV? Stiche waren in der Höhe der rechten Niere. Fand es sehr verwunderlich, wie die unter mein Hemd gekommen ist, normal dürfte die gar nicht da rein kommen.

Morgens beim Arbeiten so Hustenreiz durch Kratzen oder Kitzelgefühl im Hals.

17.30 Uhr: Stich unter dem linken Fuß.

Abends wieder kalte Füße.

Wieder nach dem Abendessen starkes und schnelles Herzklopfen.

Kein Durstgefühl den Abend über (sehr ungewöhnlich).

 

Mittwoch, 25.06.03

Erwache gegen 6.00 Uhr wieder durch Krähengeschrei und Vogelgezwitscher, irgendwie nicht ausgeruht, weiß auch gar nicht mehr, ob ich nun gut geschlafen habe oder nicht (sehr ungewöhnlich, dass ich mich daran nicht erinnere), bin zwar nicht so erschöpft und zerschlagen wie schon ein paar Mal bei der AMP, aber trotzdem nicht richtig fit.

Herz schlägt schnell, aber nicht stark.

Morgens beim Arbeiten kurzer heftiger Stich unter dem linken Fuß, wie ein Stromschlag, so dass ich unwillkürlich heftig zusammenzucke.

Auf dem Weg zur Vorlesung wieder von Emotionen überrollt. Bei einem Fall spüre ich das Simillimum, das bringt mich fast zum Heulen, einfach gerührt.

Brennender Durst, der bis zum Abend anhält, glaube, ich habe den ganzen Tag zu wenig getrunken.

17.45 Uhr: Stiche wie ein Stromschlag in rechter Hand, neben dem Daumenballen.

18.00 Uhr: Gefühl von Anspannung, mulmiges Gefühl im Magen, wie vor einer Prüfung, Erwartungsspannung, ohne Grund.

Nachher auf dem Nachhauseweg sehe ich lauter hübsche Frauen, Gefühl, ich könnte mich in jede verlieben, könnte im Moment wohl leicht passieren.

19.15 Uhr: 2 Stiche unter dem Fußballen der linken großen Zehe, kurz hintereinander, beim Stehen an der Saarbahnhaltestelle, wie mit einer Nadel, die unter Strom steht, zucke unwillkürlich zusammen und krümme mich mit dem Oberkörper nach vorne.

20.30 Uhr: Nach Abendessen wieder schnelles und starkes Herzklopfen, was sich später durch Obstessen wieder beruhigt.

Anschließend auf dem Balkon beim Lesen von Hahnemanns kleinen Schriften wieder entspannt.

Nachts wieder Hunger, stehe auf und nasche ein Stück Käse.

Irgendwann nachts beim Aufwachen noch das Wort „Jagd..." in Erinnerung, wahrscheinlich „Jagdschloss", will es mir merken, morgens kommt mir als erstes „Fleischeslust" in den Sinn, wobei mir danach der zweite Teil des Wortes nach „Jagd..." nicht mehr einfällt.

SV? Jagd ist etwas, was ich ablehne, kein Bezug dazu. Schloss ist was Prunkvolles, kommt in Märchen vor. Märchenprinzessin?

 

Donnerstag, 26.06.03

Als morgens der Radiowecker geht, wache ich mit einem Schreck auf, völlig erschreckt (ungewöhnlich, weil ich erstens normal vor dem Wecker wach bin und dann zweitens nicht so erschrecke).

Bin wieder ziemlich zerschlagen und erschöpft, als hätte ich viel und anstrengend geträumt.

Kriege die Augen auch kaum auf, Augenlider völlig verklebt, dauert eine Zeitlang, bis ich richtig wach bin.

15.15 Uhr: Stich oberhalb des rechten Knöchels am rechten Fuß.

15.30 Uhr: Sitze gerade auf dem Balkon und trinke Tee, dabei Muskelzuckungen in der Nase vorne, in der knorpeligen Struktur der Nasenspitze, zwischen Nasenspitze und Nasenbein.

19.00 Uhr: Schmerz in der rechten großen Zehe in der Mitte (mittlerer Knochen), fühlt sich fast an, als wäre es im Knochen, wie ein langgezogener Stich.

19.30 Uhr: Schon eine Zeitlang drückende Schmerzen in der Nierengegend rechts und unter dem Rippenbogen rechts in Lebergegend (in Lebergegend ab und zu dabei Stiche), die ganze rechte Seite tut weh, am deutlichsten spürbar im Stehen und Gehen, beim Sitzen und Liegen merkt man es nicht so.

SV? Gefühl, das ist gar nicht in der Niere drin, sondern im Halteapparat der Niere (Bänder, Sehnen, Muskeln), deshalb auch Gefühl wie verrenkt. Dagegen waren die Schmerzen in der Leber selbst.

Hatte schon dreimal Nierensteine; das letzte Mal vor etwa 15-20 Jahren: war damals von der Leiter gefallen auf den Rücken, hatte mir den Rücken geprellt. Wirbelprellung, Verdacht auf Wirbelbruch, weil ich mich kaum (nur unter allergrößten Schmerzen) bewegen konnte. Kam ins Krankenhaus, bekam dort Medikamente. Kurz danach Probleme beim Wasserlassen, das schmerzhaft war. Die Schmerzen waren so stark, dass ich von der Umgebung überhaupt nichts mehr mitbekommen habe, wie kurz vor der Ohnmacht. Wieder ins Krankenhaus, Nierensteine. Sollte viel trinken und am besten laufen, springen, hüpfen, was ich aber gar nicht machen konnte, weil mir ja immer noch der Rücken weh tat. Trank dann später ein paar Bier, da ging der Nierenstein von alleine weg. Situation damals: A. wollte lange Zeit was von mir, aber ich wollte nicht; dann wollte ich was von ihr, aber sie wollte nicht mehr. Parallele: Von Emotionen überrollt werden.

20.00 Uhr: Nach dem Abendessen wieder starkes und schnelles Herzklopfen, dumpfe Schläge, was nach ungefähr nach einer halben Stunde von alleine immer weniger wird.

Im Sitzen ist eigentlich nur die Leber spürbar.

SV? Merkwürdigerweise immer nach dem Abendessen; nach dem Mittagessen nicht; frühstücken tue ich gar nicht.

20.15 Uhr: Mehrere Stiche unter dem linken Rippenbogen, kurz danach unter dem linken Fuß in der Wölbung, dabei immer noch Druck in der Lebergegend spürbar (im Sitzen).

Kurz danach heftiger langgezogener stumpfer Stich in der 2. Zehe des linken Fußes, mit zunehmender Intensität, dann am Höhepunkt plötzlich aufhörend, Leber nicht mehr spürbar.

20.45 Uhr: Beim Aufstehen vom Sitzen und beim Gehen dumpfer Druck in der rechten Nierengegend. Merke beim Gehen auch wieder Schmerzen unterm Rippenbogen, Leber- oder Lebergegend, fühlt sich an, als wäre die ganze Seite verrenkt.

SV? Verrenkt ist der falsche Ausdruck, „wie geprellt" passt besser.

Nachts total unruhiger Schlaf, wache oft auf und wälze mich dann eine Zeitlang herum, bevor ich für kurze Zeit wieder einschlafe. Dabei stelle ich fest, dass ich geschwitzt habe.

 

Freitag, 27.06.03

Wache wieder vom Radiowecker erschreckt auf, kriege die Augen aufgrund verklebter Augenlider kaum auf, fühle mich ziemlich zerschlagen und erschöpft, bin auch etwas geschwitzt. Außerdem Gefühl, ich hätte die Nacht die Zähne zusammengebissen.

SV: Zähne zusammenbeißen? Habe das früher eine Zeitlang gemacht, hatte das aber schon sehr lange nicht mehr.

Schmerz in der rechten Nierengegend ist auch noch da, besonders spürbar beim Bücken oder Aufstehen vom Sitzen.

10.00 Uhr: Den ganzen Morgen schon kalte Füße. Schmerzen in der rechten Nierengegend hauptsächlich beim Bücken, Strecken oder Aufstehen vom Sitzen.

11.00 Uhr: Nierenschmerzen weg, waren ab 10.00 Uhr am Abflauen.

12.30 Uhr: Kurz hintereinander mehrere stumpfe Stiche am Übergang Hinterkopf zu Scheitel, rechts.

18.30 Uhr: Esse heute etwas früher zu Abend. Trotzdem wieder das Herzklopfen, das erst viel später nach dem dritten Bier weggeht.

Abends Stiche in verschiedenen Körperteilen.

 

Samstag, 28.06.03

Beim Mittagessen Schweißausbruch.

Nachher laut knallende Pupse (schon mal gehabt bei der Kali-AMP).

Dann im Liegen ein Schlag des Herzens, der mit einem Stich endet.

19.30 Uhr: So langsam setzt nach dem Abendessen wieder das Herzklopfen ein, das diesmal aber relativ schnell von alleine verschwindet.

20.00 Uhr: Stich neben und etwas oberhalb des linken Mundwinkels.

22.50 Uhr: Langgezogener Stich unter der dritten Zehe am linken Fuß, wieder von der Intensität her zunehmend, um dann am Höhepunkt plötzlich aufzuhören.

23.00 Uhr: Stich unter der kleinen Zeh des linken Fußes, so dass ich unwillkürlich zusammenzucke.

23.10 Uhr: Laut knallende Pupse.

01.35 Uhr: Wache erschreckt von Mopedgeräusch auf.

Traum: Eine Bekannte und ich sollen irgendwo von Hamburg nach München, müssen aber zuerst nach Hamburg. Es ist so ungefähr 10 Uhr und um ½ 11 Uhr sollen wir schon in München sein. Im Moment befinden wir uns, glaube ich, in einem Vorort von Hamburg. Unsere Gruppe ist schon vorgefahren, meine Bekannte sucht noch etwas in ihrem Rucksack, den sie auf dem Rücken hat. Ich sage, das schaffen wir nie, worauf sie sagt, das wollen wir doch erst mal sehen, eigentlich kein Problem. Dann setzen wir uns in ein Auto und sie fährt, wobei sie während des Fahrens versucht, mit den Händen im Rucksack das schon vorher Gesuchte herauszuholen (Rucksack befindet sich immer noch auf ihrem Rücken). Ich sage ihr, dass es doch besser wäre, anzuhalten auf dem nächsten Parkplatz oder mit einem öffentlichen Verkehrsmittel weiterzufahren, damit sie das in Ruhe suchen könnte, aber doch nicht während der Fahrt. Das Auto fängt auch an zu schlenkern, jetzt greife ich mit beiden Händen nach dem Steuer, wobei ich mich vom Beifahrersitz aus ziemlich weit rüberlehne, und halte das Auto in einer Kurve in der Bahn, wobei ich noch denke, na, die könnte doch jetzt wenigstens etwas langsamer fahren und den Fuß vom Gaspedal nehmen.

SV? Irgendwas Unmögliches doch schaffen oder eine verblüffende Lösung finden. Eine gefährliche Situation, wie Nervenkitzel.

Gefühl? Wohl Angst Unfall zu bauen.

Neue Szene: Wir kommen von oben (sieht so aus wie in San Francisco) auf den angeblichen Hamburger Hafen zu und befinden uns in einem öffentlichen Verkehrsmittel, wahrscheinlich so was wie eine Straßenbahn. Frage mich, ob das tatsächlich der berühmte Hamburger Hafen ist, sieht ziemlich klein aus, ein paar Kräne, ein paar kleinere Schiffe, das ist alles, was man da sieht, also ziemlich mickrig. Dann sagt jemand, nein, das ist nur der Hafen von Wert(h), der Hamburger Hafen liegt noch viel weiter hinten.

SV? Wert - Werteverbot - Werte sind klein, ziemlich mickrig. Moral ist klein geschrieben und in Hamburg befindet sich die Reeperbahn, ein großes Vergnügungszentrum.

Neue Szene: Ich und „Pille" (früherer Mitspieler, der wie ich zuerst beim 1.FC Saarbrücken gespielt hatte und dann später nach der Jugend nach Heusweiler wechselte) treffen Kurt (dasselbe wie bei „Pille") und begrüßen ihn. Kurt hat so ein Jogging-Anzug mit Kapuze an, die er über den Kopf gemacht hat und ist in Begleitung von einer älteren Person, die auf ihn aufzupassen scheint. Er scheint uns nicht zu kennen. Als wir ihn darauf ansprechen, erzählt er uns, dass er einen kompletten Gedächtnisverlust hätte.

SV? Gedächtnisverlust, dazu passt, dass er eine Kapuze über den Kopf gezogen hat, sozusagen den Mantel des Vergessens.

 

Sonntag, 29.06.03

Werde um 5.30 Uhr wach, schreibe die Träume auf und habe das Gefühl, ich hätte ausgeschlafen. Stehe also um 6.15 Uhr auf. Schon nach dem Wachwerden einige laut knallende Pupse.

Kurz nach dem Aufstehen wie so Kälteschauer, fröstele ganz kurz.

07.30 Uhr: Merke, dass meine Füße wieder kalt werden. (bei ca. 30° C Außentemperatur)

8.30 Uhr: Beim Stuhlgang entweicht ein laut knallender, in die Länge gezogener Pups.

 

Ab dem Mittag überkommt mich eine starke Müdigkeit und Zerschlagenheit, wahrscheinlich durch den wenigen Schlaf bedingt.

Nachmittags im Eiscafé beim und nach dem Eiskaffeetrinken muss ich dauernd pupsen.

Abends im Bett ein paar Mal hintereinander unter dem linken Fuß (ziemlich in der Mitte) Stiche.

Kurz vorm Einschlafen ein laut knallender Pups.

Bild (beim Einschlafen): Weiß nicht mehr, was da war oder wo, oder wer dabei war, habe nur noch in Erinnerung, dass ich ganz kurz ein handgroßes Feuer etwa in Handhöhe plötzlich aufleuchten sehe.

Traum: War in Soest, da sollte ein Fete stattfinden. Gehe mit einer Bekannten zu einer Scheune, wo schon Essen vorbereitet ist. Sage da zu ihr, meine Güte, das hätte ich doch fast ganz vergessen, ich muss ja noch eine Klausur schreiben (obwohl ich das Diplom auch im Traum schon in der Tasche habe), wobei sie mich fragt, was denn für eine, bin kurz am Überlegen, dann meine ich Landtechnik. Sie meint, da können wir aber zusammen lernen, das müsste sie auch noch schreiben.

In der Scheune ist auch noch ein Bekannter, den ich frage, ob er an der homöopathischen AMP mitmachen will, worauf er meint, er könnte das im Moment nicht, er hätte da was am Fuß (zeigt mir dann den Fuß), wohl eine Entzündung (dreht sich so ein bisschen auf den Bauch und zeigt mir die Unterseite eines Fußes).

Dann sehe ich noch, wie viele Leute auf die Tische das vorbereitete Essen stellen, will helfen und entdecke in einer Ecke zwei Röhrchen mit Globulis, sehe sie mir genauer an, zwei unterschiedliche Größen von Globulis, in dem einen kleine, in dem anderen größere. Habe nur noch in Erinnerung, dass ich denke, dass das wohl Plazebos sind.

Assoz.: Essen scheint ja wohl ein Thema der AMP zu sein. Dass ich noch eine Klausur schreiben muss, erinnert mich daran, dass ich in der Vorlesung am Mittwoch das Gefühl einer Anspannung hatte, wie vor einer Prüfung.

Die Sache mit den Plazebos könnte ein Zeichen sein, dass für mich die AMP beendet ist.

 

Montag, 30.06.03

Werde um 5.00 Uhr durch Regen wach, kann danach nicht mehr richtig schlafen und beschließe, um 6.00 Uhr aufzustehen.

Später am Nachmittag tippe ich einige Sachen ein, danach Gefühl, als hätte ich mein rechtes Schultergelenk ausgekugelt (hatte ich schon mal früher, als ich noch nicht so gut auf dem PC schreiben konnte). Hat die Nacht geschmerzt, so dass ich schlecht schlafen konnte. Am nächsten Tag ablassende Intensität.

SV? „Ausgekugelt" ist nicht richtig, mehr einseitige Überlastung, gezerrt. Einfach starke einseitige Belastung. Hatte aber lange nicht getippt, ist daher erklärbar.

 

Dienstag, 01.07.03

Kriege die Augen heute morgen wieder kaum auf und wache erschreckt durch Lärm von Sperrmüllauto auf, obwohl ich das Gefühl habe, die AMP wäre zuende, habe mich vom Gefühl her gestern eigentlich ganz normal gefühlt.

Schultergelenk schmerzt noch, im Verlauf des Tages weiter ablassende Intensität, obwohl ich weiter in der Anamnese tippe.

Mutter klagte heute darüber, dass sie ihre Augen kaum aufkriegen würde und ganz schlecht wach geworden wäre.

 

Donnerstag, 03.07.03

Traum: War irgendwo mit einer Studienkollegin unterwegs, dann stehen wir vor einer Wasserröhre, die schräg nach unten verläuft. Wir werden da hineingezogen, ich versuche mich noch festzuhalten am Geländer, aber es funktioniert nicht. Meine Studienkollegin meint noch, das wäre jetzt ihr dritter Tod. Dann wirbeln wir durch die Röhre, wie ein haltloses Rumwirbeln. Kommt mir vor wie eine Reise durch einen Zeittunnel.

Assoz.: Über Zeittunnel haben wir uns letztens unterhalten, gab da auch mal eine Fernsehserie Time Tunnel. Könnte bedeuten, dass ich wider Willen (versuche mich festhalten, aber werde trotzdem runtergesogen) weiter in der AMP bin, sozusagen eine Reise zurück.

Das für mich am unerklärlichsten war zuerst „der dritte Tod". Wenn man das einmal umdreht und ein bisschen verändert, heißt es „Tod der drei". Drei steht für die Überwindung der Entzweiung, ist die Vollkommenheit, also könnte das bedeuten, dass meine Ausgeglichenheit, die ich nach dem scheinbaren Ende der AMP wieder hatte, jetzt wieder futsch ist.

Außerdem habe ich heute drei Schornsteinfeger gesehen.

SV? Am stärksten ist, dass mir das sagen soll, dass ich noch weiter prüfe. Ich wollte ja nicht mehr, hatte keinen Bock mehr. Da hat es mich überrollt.

Neues Bild: Komme nach der Reise in ein Haus, denke, na ja, so schlimm war das ja doch nicht, wir leben ja noch. Das Haus wird von Rabauken bewohnt, die sich da breit gemacht haben. Habe das Gefühl, dass es besser wäre, zu verschwinden, wir schleichen uns aus dem Haus. Dann höre ich, wie sich der Anführer mit dem Hausbesitzer unterhält und denke, die haben sich anscheinend verändert, wir müssen ja gar nicht flüchten. Die Rabauken führen für den Hausbesitzer Renovierungsarbeiten durch.

SV? Ich hatte ein Bedrohungsgefühl, aber die Bedrohung stellt sich gar nicht als so schlimm dar, genauso wie nach der „Zeitreise". Auch das Rückfallen in die AMP stellte für mich eine Bedrohung dar, die aber gar nicht so schlimm war.

Traum: Bin mit den Nachbarn unterwegs. Irgendwann merke ich, dass meine Nachbarin versucht, mich anzumachen, was mir anscheinend gefällt, weil ich wohl darauf anspreche und mit ihr was anfange. Obwohl ihr Partner dabei ist, habe ich, obwohl mir das Ganze selbst im Traum komisch vorkommt, keine Bedenken.

Neues Bild: Anscheinend bin ich mit meiner Nachbarin eine Beziehung eingegangen, wir befinden uns auf einer Reise. An Sonstiges leider keine Erinnerung.

 

Freitag, 04.07.03

Ein Wort, das mir vom Mittagsschlaf noch in Erinnerung geblieben ist, ist: Venezuela.

Nachtrag: Hatte während der gesamten Prüfungszeit keinerlei Eiterpickel, die ich sonst immer mal wieder an verschiedenen Stellen habe.

Bin während der Prüfungszeit sehr wenig spazieren gegangen, besonders nach dem Gefühl ein Einzelgänger zu sein.